Welche Wattzahl sollten Unterbauleuchten haben?
Aktie
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Watt und Lumen verstehen
- Die Rolle der Wattzahl bei der Unterbaubeleuchtung
- Faktoren, die die Wattzahlauswahl beeinflussen
- Die richtige Wattzahl berechnen
- Praktische Empfehlungen
- Abschluss
- Häufig gestellte Fragen
Einführung
Die Wahl der richtigen Wattzahl für Ihre Unterbauleuchten ist entscheidend für ein optimales Verhältnis von Helligkeit, Energieeffizienz und Funktionalität in der Küche. Während die Wattzahl den Energieverbrauch einer Lichtquelle angibt, wird die Helligkeit in Lumen gemessen. Dieser Ratgeber erläutert Ihnen die Faktoren, die die Wattzahl beeinflussen, und bietet Ihnen Expertenmeinungen, Forschungsergebnisse und praktische Empfehlungen für eine fundierte Entscheidung.
Weiterführende Literatur:
Watt und Lumen verstehen

Die Wattzahl gibt den Energieverbrauch einer Glühbirne an, während Lumen die von ihr erzeugte Helligkeit messen. Eine höhere Wattzahl bedeutet nicht zwangsläufig helleres Licht; moderne Beleuchtungstechnologien wie LEDs liefern mehr Lumen pro Watt und sind daher effizienter.
| Beleuchtungsart | Empfohlene Wattzahl | Lumen pro Watt | Typischer Lichtstrom |
|---|---|---|---|
| LED | 4-10 Watt | 80-100 lm/W | 320–1000 Lumen |
| Fluoreszierend | 8-20 Watt | 50-70 lm/W | 400–1400 Lumen |
| Xenon | 15-25 Watt | 15-20 lm/W | 225–500 Lumen |
| Halogen | 20-50 Watt | 10-20 lm/W | 200-1000 Lumen |
Die Rolle der Wattzahl bei der Unterbaubeleuchtung
1. Anforderungen an die Arbeitsplatzbeleuchtung
Die Unterbaubeleuchtung dient primär der Arbeitsbeleuchtung und erhellt Arbeitsbereiche wie Küchenarbeitsplatten, an denen Tätigkeiten wie die Zubereitung von Speisen, Kochen und das Lesen von Rezepten stattfinden. Die Illuminating Engineering Society (IES) empfiehlt für die Arbeitsbeleuchtung in Küchen mindestens 300 Lumen pro Quadratfuß. Die gewählte Wattzahl sollte ausreichend Lumen liefern, um diese Anforderung zu erfüllen.
2. Energieeffizienz
Energieeffizienz ist ein wichtiger Faktor bei der Wahl der Wattzahl für Unterbauleuchten. LEDs sind besonders vorteilhaft, da sie im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen mehr Lumen pro Watt liefern. Beispielsweise kann eine 4- bis 10-Watt-LED-Leuchte die gleiche Helligkeit wie eine 40- bis 60-Watt-Glühbirne erzeugen, wodurch der Energieverbrauch deutlich reduziert und die Stromkosten gesenkt werden.
3. Kompatibilität und Sicherheit
Bei der Wahl der richtigen Wattzahl geht es auch darum, die Kompatibilität mit Ihrem Hausstromnetz sicherzustellen. Der National Electrical Code (NEC) empfiehlt, dass die Gesamtleistung eines Stromkreises 80 % seiner Nennleistung nicht überschreiten sollte, um Überhitzung und potenzielle Brandgefahren zu vermeiden.
Faktoren, die die Wattzahlauswahl beeinflussen

1. Art der Leuchte
Verschiedene Arten von Unterbauleuchten benötigen unterschiedliche Wattzahlen:
- LED-Streifenleuchten: Benötigen typischerweise 4-10 Watt pro Fuß, bieten hohe Lumen (80-100 lm/W) und sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung.
- LED-Puck-Leuchten: Benötigen üblicherweise 2-3 Watt pro Leuchte und liefern jeweils etwa 150-200 Lumen für eine fokussiertere Beleuchtung.
-
LED-Lichtleisten: Sie benötigen typischerweise 8-10 Watt und erzeugen 80-100 Lumen pro Watt. Dadurch eignen sie sich ideal für eine helle, energieeffiziente Beleuchtung mit gleichmäßiger Verteilung über Ihren Arbeitsbereich.
2. Gewünschte Helligkeit (Lumen)
Um die benötigte Lichtmenge (Lumen) für Ihre Küche zu ermitteln, multiplizieren Sie die empfohlene Lichtmenge pro Quadratmeter mit der Fläche Ihrer Arbeitsplatte. Benötigt Ihre Küche beispielsweise 300 Lumen pro Quadratmeter und die Arbeitsfläche beträgt 10 Quadratmeter, benötigen Sie 3.000 Lumen. Berechnen Sie anschließend anhand der Effizienz Ihrer Lichtquelle die erforderliche Wattzahl, um diese Helligkeit zu erreichen.
3. Farbtemperatur und Farbwiedergabeindex (CRI)
Die Effektivität Ihrer Beleuchtung hängt auch von der Farbtemperatur (gemessen in Kelvin) und dem Farbwiedergabeindex (CRI) ab. Eine Farbtemperatur zwischen 3000 K und 4000 K ist ideal für Küchenarbeiten und sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen warmem und kühlem Licht. Ein höherer CRI (90+) gewährleistet eine präzise Farbwiedergabe, die in Bereichen der Lebensmittelzubereitung unerlässlich ist.
Die richtige Wattzahl berechnen
Befolgen Sie diese Schritte, um die geeignete Wattzahl für Ihre Unterbauleuchten zu ermitteln:
1. Ermitteln Sie den benötigten Gesamtlichtstrom (Lumen):
-
Multiplizieren Sie die Lumen pro Quadratfuß mit der Gesamtquadratmeterzahl Ihres Arbeitsbereichs.
-
Beispiel: 300 Lumen/Quadratfuß * 10 Quadratfuß = 3.000 Lumen.
2. Lumen pro Watt ermitteln:
-
Prüfen Sie die Effizienz Ihrer gewählten Lichtquelle. LEDs bieten typischerweise 80–100 Lumen pro Watt.
- Beispiel: Bei LEDs mit einer Lichtausbeute von 100 Lumen pro Watt teilt man die benötigte Gesamtlichtmenge in Lumen durch die Lichtausbeute in Lumen pro Watt.
3. Gesamtleistung in Watt berechnen:
-
Um die benötigte Wattzahl zu ermitteln, teilen Sie die Gesamt-Lumen durch die Lumen pro Watt.
- Beispiel: 3.000 Lumen / 100 Lumen pro Watt = 30 Watt.
4. Überprüfen Sie die Schaltungskapazität:
-
Stellen Sie sicher, dass die Gesamtleistung 80 % der Kapazität Ihres Stromkreises nicht überschreitet.
- Beispiel: Bei einem 15-Ampere-Stromkreis (1800 Watt Leistung) beträgt die Leistung bei 80 % 1440 Watt.
Praktische Empfehlungen

1. LED-Streifenleuchten
Für eine 10 Quadratfuß große Arbeitsfläche mit einem Bedarf von 3.000 Lumen reicht eine 30-Watt-LED-Streifenleuchte aus. Diese Lösung ist nicht nur energieeffizient, sondern sorgt auch für eine gleichmäßige Ausleuchtung der gesamten Arbeitsfläche.
2. LED-Puck-Leuchten
Für eine gezielte Beleuchtung verwenden Sie LED-Puck-Leuchten mit einer Lichtleistung von jeweils etwa 200 Lumen. Sie benötigen ungefähr 15 Puck-Leuchten, die jeweils etwa 3 Watt verbrauchen, was insgesamt 45 Watt für 3000 Lumen ergibt.
3. LED-Lichtleisten
Wenn Sie sich für LED-Lichtleisten entscheiden, wählen Sie Leuchten mit einer Lichtleistung von etwa 500–600 Lumen pro Leiste. Sie benötigen ungefähr fünf bis sechs Leuchten mit einem Verbrauch von jeweils etwa 8–10 Watt, insgesamt also 40–60 Watt, um die erforderliche Helligkeit von 3.000 Lumen zu erreichen.
Abschluss
Die Wahl der richtigen Wattzahl für Ihre Unterbauleuchten erfordert ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Helligkeit, Energieeffizienz und Kompatibilität mit Ihrem Stromnetz. LEDs bieten die beste Kombination dieser Faktoren und ermöglichen so eine optimale Ausleuchtung bei geringerem Energieverbrauch. Indem Sie sich auf die Lumen (Lichtstrom) anstatt nur auf die Wattzahl konzentrieren, stellen Sie sicher, dass Ihre Küche gut beleuchtet, funktional und energieeffizient ist.
Entdecken Sie unser Sortiment an Bewegungssensoren Unterbaubeleuchtung Bei Lumaz finden Sie die perfekte Lösung für Ihre Küche.
Weiterführende Literatur:
- Der ultimative Leitfaden zur Unterbaubeleuchtung
- Wie Sie die beste Unterbaubeleuchtung für Ihre Küche auswählen
- Lumen oder Watt – was ist wichtiger?
- Welche Wattzahl sollten Puck-Leuchten haben?
Häufig gestellte Fragen
Ist eine höhere Wattzahl für die Unterbaubeleuchtung immer besser?
Nein, eine höhere Wattzahl ist nicht immer besser. Die Wattzahl misst den Energieverbrauch, nicht die Helligkeit. Achten Sie auf Lumen , denn diese geben die Helligkeit an. LEDs sind effizienter und liefern mehr Lumen pro Watt. Daher kann eine LED mit geringerer Wattzahl die gleiche Helligkeit wie eine Glühbirne mit höherer Wattzahl erzeugen und ist somit die intelligentere und energiesparende Wahl.
Kann ich verschiedene Arten von Unterbauleuchten kombinieren?
Ja, Sie können verschiedene Beleuchtungsarten kombinieren. Verwenden Sie beispielsweise LED-Streifen für eine gleichmäßige Arbeitsbeleuchtung und LED-Einbauleuchten für Akzentbeleuchtung. Diese Kombination ermöglicht es Ihnen, die Küchenbeleuchtung individuell an unterschiedliche Aufgaben und Stimmungen anzupassen und so einen funktionalen und stilvollen Raum zu schaffen.
Wie berechne ich die Gesamtwattzahl, die meine Küche benötigt?
Um die Gesamtleistung in Watt zu berechnen, ermitteln Sie den benötigten Lumenbedarf anhand der Größe Ihrer Küche. Teilen Sie den Gesamtlumenbedarf durch die Lumen pro Watt Ihrer Lampen. Benötigen Sie beispielsweise 3.000 Lumen und Ihre LEDs liefern 100 Lumen pro Watt, benötigen Sie insgesamt etwa 30 Watt. Achten Sie darauf, dass die Gesamtleistung die zulässigen Grenzwerte für Ihren Stromkreis nicht überschreitet.












/>
/>
/>
/>
/>